Donnerstag, 16. September 2010

Döpfners Sicht auf das Leistungsschutzrecht

Der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, meinte in der NZZ das Leistungsschutzrecht verteidigen zu müssen. Herausgekommen ist wenig neues. Besonders bemerkenswert ist aber seine Argumentation.
Google ist unser Partner, nicht unser Hauptfeind. Wir arbeiten gemeinsam mit Google an wichtigen Projekten. Das Leistungsschutzrecht richtet sich nicht gegen Google. Und wir möchten uns bei Google auch nicht sperren lassen, sondern dort und anderswo auffindbar bleiben.

Eine merkwürdige Partnerschaft, bei der am Ende der zahlen soll, der die eigentliche Leistung erbringt. Offenbar hat die Medienbranche noch immer nicht erkannt, dass ihnen Google News mehr nützt als schadet, und dass sie genau genommen an Google zahlen müssten.

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